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Ein Beitrag aus der Kategorie: Brustkrebs-Tagebuch

In diesem Blogbereich möchte ich meine Gedanken und Erlebnisse zu meinem Leben mit Brustkrebs niederschreiben. Was mich bewegt, was mir hilft oder eben nicht. Vor allem aber möchte ich darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist die eigene Brust regelmäßig zu beobachten und abzutasten. Im Menü unter "About" findet man alle Beiträge in meinem Brustkrebs-Tagebuch. Wieviele es werden? Keine Ahnung. Worüber ich schreibe? Weiss ich noch nicht. Aber der Brustkrebs gehört seit Ende Januar 2021 zu mir und zu meinem Leben. Und darum möchte ich euch in meinem Blog daran teilhaben lassen ... wenn ihr mögt ...

Brustkrebs darf kein Tabuthema sein! Eine von acht Frauen in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Brustkrebs ist hierzulande die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Gleichzeitig sind die Heilungschancen im Vergleich zu anderen Krebsarten gut, wenn die Diagnose früh gestellt wird.

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Brauche ich ein Einzel- oder Gruppengespräch mit dem Psychologen?

Ja! Sprich über deine Ängste und Probleme mit der Diagnose Brustkrebs.
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| Brustkrebs-Tagebuch

Austausch unter Gleichgesinnten

Zu jedem Aufenthalt in einer onkologischen Klinik gehören auch Gesprächsrunden mit einem Psychoonkologen. Das ganze Jahr über hatte ich so ein Gespräch nie gesucht. Nicht nach meiner OP und auch nicht während der Chemo. Ich hatte ja viel Austausch ...

  • mit den Mitgliedern der Facebook-Selbsthilfegruppe „Brustkrebs“ 
  • mit meinen Bloglesern, die mir von den persönlichen Erfahrungen via Mail oder Chat berichtet haben (vielen Dank an dieser Stelle) 
  • mit Freunden und Bekannten in meinem Umkreis die auch an Brustkrebs erkrankt waren/sind

Auf meiner Anschlussheilbehandlung (Reha) hab ich mir dann aber vorgenommen einfach mal alles mitzumachen oder mir zumindest mal anzusehen und danach zu entscheiden ob es gut war oder eben nicht. Naturtherapie, Lehrküche, Tai-Chi und eben auch Gespräche mit einem Psychoonkologen.

Zuerst hatte ich ein Einzelgespräch auf meinem Wochenplan, das war gut, er meinte aber auch, dass er bei mir keinen Bedarf sieht noch mehr Gespräche zu führen. Ich glaube, das ist ein gutes Zeichen, dass ich für mich bereits die richtigen Schlüsse gezogen habe wie sich der Krebs auf mein Leben ausgewirkt ... ja ... gar verändert hat. Trotzdem hab ich mich auf die Gruppengespräche gefreut. (Dass ich das Einzelgespräch wenige Tage darauf dringende brauchen werde als gedacht, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dazu aber die nächsten Wochen mehr ...)

Die "Mammagruppe" wie die Brustkrebs-Gruppenstunde dort auch genannt wurde, war dann wirklich super! Und auch wenn alle Frauen in unserem Gesprächskreis aus den verschiedensten Ecken in Bayern angereist waren. Haben „wir Brustkrebspatientinnen“ doch alle die gleichen Probleme und Sorgen. Manche mehr, manche weniger. Und genau das ist das Schöne an so einem Austausch, an so einer Gesprächsrunde. Jeder trägt seine Erfahrungen bei und es gibt einem das Gefühlt:

Du bist nicht allein!

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. (Guy de Maupassant)

Ich kann also wirklich jedem dazu raten über seine Ängste und Probleme zu sprechen!

Gerne im einzelnen bei einem Psychoonkologen. Noch schöner finde ich persönlich es aber in einer Gesprächsgruppe bzw. Selbsthilfegruppe unter Gleichgesinnten. Auf AHB war das dann natürlich unter Anleitung eines Psychoonkologen. Dieser hat uns auch immer mal wieder gebremst wenn wir uns über bestimmte Probleme und Sorgen in Rage geredet hatten! Das ist gar nicht so verkehrt.

Hier nochmal zusammengefasst die Wichtigsten Punkte die ich bei den Gesprächsrunden gelernt habe:

10 Dinge, die NACH einer Brustkrebserkrankung völlig normal sind:

  1. Es ist ok, wenn du danach nicht mehr so leistungsfähig bist wie vorher.
  2. Es ist ok, öfter mal NEIN zu sagen, egoistisch zu sein und nur an sich zu denken.
  3. Es ist ok, wenn die Familie oder Freunde Aufgaben für dich übernehmen bzw. du Aufgaben abgibst.
  4. Es ist ok, die Kinder auch mal vor den Fernseher zu setzen um eine Auszeit zu haben.
  5. Es ist ok, wenn du Termine streichst oder zu einem späteren Zeitpunkt erst zum Ziel kommst. Sage nicht "ich schaff das nicht", sage "ich schaff das JETZT nicht".
  6. Es ist ok, dass du vor den Nachuntersuchungen Angst hast.
  7. Es ist ok, dass du plötzlich Krankheiten und Wehwehchen spürst die gar nicht da sind. Oder du deswegen häufiger zum Arzt gehst um diese abchecken zu lassen.
  8. Es ist ok, dass du „Freunde“ verlierst weil sie mit deiner Situation und deinem neuen Leben nicht zurecht kommen.
  9. Es ist ok, dass du dich unterm Tag auf die Couch legst und dich ausruhst oder an manchen Tagen nicht aus dem Bett kommst und nur weinst.
  10. Es ist ok, ganz allein und ohne Kinder auf Reha zu fahren. Du bist deswegen keine Rabenmutter. Du holst dir damit Energie zurück um danach gestärkt in den Alltag zurück zu gehen.

Ja, das Leben ist danach einfach nicht mehr das Gleiche wie davor, und das ist ok so.

Ich wünsche dir alles Glück dieser Welt.

Viel Gesundheit und Zufriedenheit und innere Ruhe!

Du bist nicht allein. Du bist ok so wie du bist!

DU kannst mir jederzeit schreiben wenn DIR was auf dem Herzen liegt! Einfach über das Kontaktformular unten am Seitenrand meiner Website. Ich schaffe es nicht immer gleich zu Antworten, gebe mir aber Mühe das es zeitnah passiert.

Die nächsten Wochen gibt es dann noch einen ausführlicheren Bericht zur Reha selbst, aber das wollte ich unbedingt schonmal loswerden und niederschreiben! ❤

Die genannten Punkte gelten natürlich nicht nur für Brustkrebspatienten. Sie gelten für Corona-Eltern, für depressive Menschen und jeden der spürt, dass er am Limit ist.

Zu jedem Aufenthalt in einer Onkologischen Klinik gehören auch Gesprächsrunden mit einem Psychoonkologen. Das ganze Jahr über hatte ich so ein Gespräch nie gesucht. In der AHB-Reha war es dann soweit. Brustkrebstagebuch von Elisabeth Steger, shesmile.

In der folgenden Bildergalerie hab ich noch ein paar Zitate vom "Mutmachbaum" gesammelt. Dieser stand in der Klinik Dr. Schedel vor der Eingangstür des Psychologen. Eine wunderschöne Idee wie ich finde.

 

"Unser Mutmachbaum gibt Anstöße zum Nachdenken und Gelegenheit, hilfreiche Erfahrungen und Einsichten zu formulieren und mitzuteilen. Was macht Ihnen Mut? Wie können Sie sich und andere ermutigen?"

Bildergalerie

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Wir alle haben zwei Leben. Das Zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur Eins haben.

Konfuzius

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Eigentlich Elisabeth Steger. Gründerin und kreativer Kopf von shesmile. Lese in diesem Beitrag über mich, mein Label und wie ich zum Nähen gekommen bin.

Hallo, ich bin Lisse!

Eigentlich Elisabeth Steger, Gründerin und kreativer Kopf von shesmile, Mediengestalterin und Siebdruckerin. Ich lebe mit meinen zwei Töchtern und meinem Mann in Siebeneichen, einem wunderschönen Dorf in Bayern (Oberpfalz).

Seit meiner ersten Elternzeit 2013 entstehen unter meinem Label shesmile immer neue Ideen zum Selbermachen. Meine leicht verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit vielen Fotos zu jedem Arbeitsschritt liegen in meinem Onlineshop zum Sofort-Download bereit und sind auch für Anfänger bestens geeignet.

Ich freu mich, dass du auf meiner Seite vorbeischaust. Hier findest du meine Nähanleitungen und Bastelideen, die dazu passenden Schnittmuster und Druckvorlagen, Plotterdateien, Stickdateien, Illustrationen und schickes Grafikdesign. Außerdem jede Menge Blogbeiträge zur Inspiration.

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