Patchworkdecke aus geliebten Erinnerungen

Eine Patchworkdecke aus geliebten Erinnerungen

(Kostenlos)

Das Problem: Ich hatte viel zu viel T-Shirts in meinem Schrank von Konzerten oder mit Motiven die ich ganz toll fand, die aber zu kurz waren oder einfach aus der Mode. Da hab ich angefangen alle in eine Kiste zu packen und für eine Patchworkdecke zu sammeln...

Das wird ja immer mehr:

So langsam war schon einiges in meiner Kiste. Und ich musste mir das Projekt "Patchworkdecke" doch mal etwas genauer ansehen. In Filmen sah das ganze sooo toll aus, aber wie macht man sowas eigentlich? Ich hab gegoogelt, skizziert und die Größe geplant.

Das war mir wichtig:

  • Sie sollte groß genug sein um mich auf der Couch auch schon warm einzumümmeln
  • Sie sollte kuschelig sein, weil kalte Füße hab ich ja eh immer ;-)
  • Die einzelnen Ecken sollten klein genug sein um möglichst viele unterzubringen, aber groß genug um die Motiv-Shirts nicht zu stark zerschneiden zu müssen

Eine erste Skizze am PC

Patchworkdecke / Skizze am Computer

Ich hab meine Decke in 1,40 x 2,00 Meter geplant. Mit ca. 8cm Rand rund um die Decke um alles schon einzurahmen waren das nun 6 Spalten und 9 Zeilen mit 20x20cm großen Rechtecken. Nahtzugabe je 1 cm.

Ohje! 54 Stoffrechtecke mussten her!

In meiner Kiste waren zwar einige T-Shirts, aber sooo viele dann auch wieder nicht. Also hab ich mir erstmal eine Schabolne aus Pappkarton geschnitten, in 22x22cm Größe, so war die Nahtzugabe schon mit drin.

Ich bin durchs Haus und hab alles auf Textilien durchsucht was man verwenden konnte. Hab meine Familie und Freunde gefragt ob sie was für mich haben. Und tatsächlich hat es dann geklappt. Ich hatte alle Flecken zusammen:

  • den alten Kindergarten-Turnbeutel
  • Die Hochzeitstischdecke
  • Das Abschlussballkleid einer Freundin
  • den alten Kinderzimmer-Vorhang
  • Das verwaschene Lieblings-T-Shirt meiner Mama und von meinem Mann
  • Stoffreste von denen ich den Stoff einfach schön fand
  • einge Konzert-T-Shirts die eh immer viel zu kurz sind wenn man sie einmal wäscht
  • ein Wüstentuch aus dem Ägypten-Urlaub
  • ... kurz, ganz viel unterschiedliche Materialien und Erinnerungen

Meine Einkaufsliste!

Die Stoffecken waren alle zugeschnitten. Und lagen schön auf einem Stapel.

Bei Buttinette hab ich noch zur Ergänzung bestellt:

  • Volumenvlies 1,40 x 2,00 Meter
  • Kuschelfleece in sonnengelb 1,40 x 2,00 Meter
  • Gelben Baumwollstoff für die Ränder, leider auch 2 Meter lang um nicht stückeln zu müssen
  • Schrägband zum Einfassen der Decke, 8 Meter (lieber ein bisschen zu viel als zu wenig)

Dann kanns ja losgehen
Eine Nähanleitung die es bestimmt irgendwo besser gibt :D

  1. Alle Rechtecke auf den Boden auflegen, anordnen, dort und da ein bisschen tauschen, bis es ein schönes Gesamtbild ergibt, und möglichst immer ein gut nähbarer Baumwollstoff neben einem Jersey oder Wolle liegt ;-)
  2. Dann Eck an Eck, Reihe für Reihe die Ecken aneinander nähen. Dazu je ein Rechteck rechts auf rechts aufs andere legen, mit Heftnadeln feststecken, und in 1 cm Abstand zusammennähen. Aufklappen, die Nahtzugabe außeinanderbügeln und das nächste Eck anstecken und festnähen.
  3. Zuerst hatte ich alle 9 Zeilen fertig. Dann hab ich immer eine Reihe an die andere genäht. Hier konnte man besonders gut sehen wenn manche Ecken schon breiter waren als andere. Ich hab aber immer versucht wieder Kante auf Kante zu legen und mit etwas schieben und ziehen doch schöne gleichmäßige Übergänge hinzubekommen.
  4. Als die riesengroße Vorderseite endlich fertig war konnte ich die langen Stoffstreifen für die Ränder annähen. Die Ecken hab ich als Briefecke genäht. Geht zwar etwas komplizierter, sieht aber find ich besonders schön aus.
  5. Die komplette Vorderseite hab ich wieder auf dem Boden ausgelegt und den Volumenvlies und Kuschelfleece bereits richtig herum daraufgelegt. Alle 3 Stofflagen liegen jetzt schon wie sie später sein sollen. Es wird ja nichts mehr gewendet oder so.
  6. Jetzt kommt die schwierigste Aufgabe an dem ganzen Projekt. Mit unzähligen Stecknadeln hab ich die 3 Stofflagen festgeheftet und nun musste ich von Innen nach Außen alle Rechtecke absteppen. Von Innen nach Außen aus dem Grund das es später keinen Wulst in der Mitte der Decke gibt. Bis ich die Decke soweit einrollen konnte dass sie auch unter die Nadel passt war ganz schön schwierig. Auch das Volumen der Decke hat meiner Maschine alles abverlangt. Die ersten Nähte waren am schwierigsten, aber nach und nach gings immer besser. Je mehr Nähte genäht waren, umso weniger Nadeln konnten mich pieksen, und umso weniger konnte die große Stoffmenge unter der Maschine verrutschen.
  7. Als die Decke fertig abgesteppt war hab ich den Rand so weit zugeschnitten dass die Ränder außenrum gleichmäßig breit waren.
  8. Mit dem Schrägband hab ich die Decke noch eingefasst.

Seitdem liegt die Decke bei uns im Wohnzimmer und kommt jeden Abend zum Einsatz.

Vorallem meine Tochter war von der Decke als sie sie das erste mal gesehen hat total begeistert. So viele verschiedene Muster und alles fühlt sich anders an :) Manchmal lag die Decke einfach am Boden und sie ist stundenlang drauf rumgekrabbelt und hat alles angefasst. (Es gibt nämlich auch zwei T-Shirts mit Glitzersteinen, und eine Hose mit Tasche auf der Decke ;-)

Für mich sind es einfach eine vielzahl Erinnerungen die ich jetzt immer bei mir hab :)

 

Kurzlink um diese Seite zu teilen: http://bit.ly/patchworkdecke-aus-erinnerungen

 

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